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Hartmannbund niedersachsen

Hartmannbund Niedersachsen
Dr. med. Bernd Lücke, stellv. Landesvorsitzender 31134 Hildesheim, Weißenburger Str. 5, Tel: 05121/ 1 22 11 Anhörung CDU/FDP Fraktion Nieders. Landtag 15.3.06 Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrte Frau Mundlos, sehr geehrte Frau Meißner! In Ihrer Einladung haben Sie Folgendes formuliert : „Damit Patienten nicht Leidtragende des Konfliktes werden, nehmen sich die Landtagsfraktionen von CDU und FDP des Themas an“ Meine Damen und Herren, der Protest richtet sich gegen das AVWG, zu deutsch Arzneimittelverordnungs- Wirtschaftlichkeitsgesetz. Schon der Name entlarvt das sich dahinter verbergende bürokratische Ungeheuer !!! Es sollen mit diesem Gesetz Einsparungen von 1,3 Mrd. EUR erreicht werden. Allein durch die Reformen des Hartz IV Gesetzes wurden der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 1,8 Mrd. entzogen! Nicht eingerechnet die arbeitslosen jungen Erwachsenen (ca. 250.0000 an der Zahl), die erneut und beitragsfrei der Familienversicherung der GKV anheim gefallen sind. Gleichzeit haben wir letzte Woche lesen müssen, das der Bundesfinanzminister den Bundeszuschuss zur GKV von derzeit 4,2 Mrd. EUR jährlich um 1,5 Mrd./Jahr reduzieren wird. Dieser stammt aus der Tabaksteuer und war als Teilausgleich für die versicherungsfremden Leistungen, die der Gesetzgeber der GKV aufgezwungen hat, vor wenigen Jahren eingeführt worden. Ab 2008 sollen dann die 4,2 Mrd. EUR ganz wegfallen. Wie man sieht, wurden und werden der GKV mehr als 3 Mrd. EUR im Jahr entzogen. Ab 2008 sogar 5,7 Mrd. Euro !! Das ist zwar Raubrittertum, aber …. um dieses Loch – zumindest teilweise - zu stopfen, soll jetzt das AVWG kommen und bei den Arzneimitteln 1,3 Mrd. eingespart werden. Damit komme ich auf das Zitat des Eingangs zurück „die Patienten sol en nicht Leidtragende werden". Sehr geehrte Damen und Herren , die Patienten sind die Hauptleidtragenden dieses Gesetzes. Schließlich sollen wir Ärzte zu Lasten unserer Patienten Arzneimittel rationieren. Basis der zukünftigen Verordnungen sollen die sogenannten „DDDs“ (Daily defined doses) werden. Diese „Tagestherapiedosen“ hat die WHO für bestimmte Medikamente als statistische Vergleichsgrößen publiziert. Die WHO sagt ausdrücklich, dass diese Daten nicht als Grundlage für eine medikamentöse Therapie im Einzelfall herangezogen werden dürfen. Genau dies aber wird im AVWG so festgelegt. Lassen Sie mich dies an einem Beispiel erläutern: Zur Behandlung der chronischen Speiseröhrenentzündung, (das haben 2-4% aller Deutschen über 45 Jahren) nehmen wir z.B. Nexium. In der Dauertherapie kommen 70% der Patienten mit der 20mg Dosierung aus, 30% benötigen 40mg des Medikaments, einige sogar noch mehr. Das AVWG schreibt für Nexium eine Dosierung von 20mg (entspricht der DDD der WHO) vor. Wenn ich bei 30% meiner Patienten die 40mg Dosierung rezeptiere, überschreite ich die vorgegebene Richtgröße um 30% . Bei einer Überschreitung von 30% muss der verschreibende Arzt laut Bonus-Malus Regelung des AVWG die 30% Prozent der Mehrkosten aus eigener Tasche finanzieren. Bei einer Tablette pro Tag sind das pro Patient EUR 7,-- im Monat, bei 250 Patienten wie in unserer Spezialpraxis für Magen-Darm-Krankheiten EUR 5.000,-- pro Quartal für ein einziges Medikament.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
das ist, als würde einem Feuerwehrmann das Löschwasser vom Lohn abgezogen.

Was ist die Folge? Alle Ärzte verschreiben nur noch das, was vom Gesetzgeber vorgegeben ist!
Mit der Folge: Die Medikamentendosis für die Patienten wird rationiert !
Der Geschädigte ist der Patient, also der Wähler, und ich hoffe, dass diese dann nicht mehr die Patienten
also übersetzt „die Geduldigen“ bleiben werden !!!
Allein aus Hildesheim werden bei der Demonstration in Berlin am 24. 3. mehr als 150 Ärzte und 800
Patienten, von denen jeder seine Fahrtkosten übrigens selber trägt, teilnehmen.
Wir Ärzte haben schon lange die Geduld verloren.
Aber das ist ja bereits an vielen Stellen zu spüren:
Ärztemangel in den Krankenhäusern,
Ärzte streiken in den Krankenhäusern,
Arztpraxen auf dem Land lassen sich nicht wieder besetzen, deutsche Ärzte gehen nach England,
Norwegen und Schweden, weil dort die Arbeitsbedingungen einfach besser sind.
In der alten EU sind deutsche Krankenhausärzte im Einkommen an vorletzter Stelle, nur in Portugal ist es
noch geringer, dafür aber in der Zahl der zu leistenden Arbeitsstunden in Deutschland an der absoluten
Spitze !!!
Damit möchte ich zum zweiten Punkt kommen, der für uns Ärzte von großer Bedeutung ist:
„Ärztliche Versorgung zwischen Anspruch und Wirklichkeit“
Meine Damen und Herren,
der Anspruch ist: Alle Patienten sollen optimal versorgt werden. Herr Gramsch als Vertreter der KVN wird sicher noch auf die letzte Woche vorgestellte Studie zur ärztlichen Versorgung in Niedersachsen im Jahr 2015 eingehen. Ich möchte nur so viel vorwegnehmen: Sowohl im hausärztlichen Bereich als auch bei den Fachärzten
werden im Jahr 2020 nur noch die Hälfte der Ärzte und Arztpraxen in Niedersachsen zur Versorgung der
kranken Menschen zur Verfügung stehen!
Und dies bei einer massiv zunehmenden Zahl älterer und alter Bürgerinnen und Bürger bedingt durch die
demographische Entwicklung der „geburtenstarken Jahrgänge“!
Warum ist dies so ?
In der HAZ war kürzlich zu lesen, ein Medizinermangel sei nicht zu befürchten. Nach wie vor gebe es
mehr Bewerber für das Medizinstudium und ausreichend Mediziner würden das Studium abschließen.
Ich bin sicher, diese Aussagen sind richtig! Aber Sie verfehlen das Thema !!
Was ist mit den Ärzten? Wie viele von diesen Medizinern ergreifen tatsächlich den Arztberuf und gehen
das Wagnis der Arzt-Patienten-Beziehung tatsächlich ein ?????
Leider immer weniger !!!
Von mehr als 9000 Medizinstudenten im Jahr ergreifen derzeit weniger als 5000 den Arztberuf in
Deutschland, seit 3 Jahren weniger, als altersbedingt Ärzte ausscheiden !
Warum ist dies so?
Ich möchte hier nur Stichpunkte für die Motivation der Ärzte nennen, sich in eigener Praxis
niederzulassen !
Aber wie ist es um die einzelnen Punkte tatsächlich bestellt ? Ad.1 Selbstständigkeit o Jeder Arzt trägt das Risiko seiner Praxis, Investitionen 50.000.- 500.000 EUR, Gehälter für Mitarbeiter, bei uns z.B. 14 Mitarbeiter und alle anderen Kosten o Hat jedoch keine Sicherheit der Einnahmen, da eine verbindliche Gebührenordnung in EUR-Beträgen fehlt !!! Der EBM gibt Punkte pro
Leistung an, von denen erst mit 3 -6 Monaten Verzögerung feststeht, wieviel
jeder Punkt Wert ist. (Der EBM 2000 war mit 5,11 Cent als Punktwert
geplant, die zuletzt ausgezahlten Werte lagen zwischen 2,5 und 4,4 Cent,
im Schnitt 3,5 Cent in Niedersachsen.)
o Das BSG definiert den Arzt als „Mittelverwalter“ der Gesetzlichen Krankenkassen. Also doch eher scheinselbstständig. o Gesetzliche Pflicht zum Qualitätsmanagement in den Praxen o Gesetzliche Pflicht – neuerdings sogar mit Barcode – zur Fortbildung mit o Nicht, dass ich falsch verstanden werde, Ärzte haben sich schon immer freiwillig fortgebildet und auch in den Praxen für hohe Qualität gesorgt, sonst wären die Patienten weggeblieben und die Qualität unseres ambulanten Systems wäre nicht unter den besten der Industrienationen. Aber wo gibt es vergleichbares für Juristen oder Bauingenieure, um einige andere Berufsstände zu nennen.  Zur Selbstbestimmung gehören aber auch die Ansprüche, die von außen an die Ärzte herangetragen werden und denen man nicht mehr gerecht werden kann.  Zum Teil unkontrolliertes Anspruchsdenken der Patienten. Es ist der Regelfall geworden, dass der Arzt im Notdienst – wegen jeder Lappalie, z.B. der vergessenen Pille wegen – auch nachts um 3:00 Uhr angerufen wird. In ländlichen Regionen mit 10 Nachtdiensten pro Monat wird so jeder junge Arzt von einer neuen Niederlassung abgeschreckt.  Aber auch die Folgen von Gerichtsentscheidungen wirken kontraproduktiv.  Im Notdienst ruft Patient A den notdiensthabenden Arzt an, der 8 km entfernt wohnt. Splitter im Auge. Arzt weist Patient an, gleich in eine Augenklinik, die 3 km vom Patienten entfernt ist, zu fahren. Patient fährt nicht, erblindet, verklagt Arzt. Urteil: Arzt wird zu Schadensersatz verurteilt. Das versteht keiner mehr, schreckt aber jeden ab. Hier ist der Gesetzgeber, also die Politik gefordert !!!!  Die Rahmenbedingungen müssen stimmen !! o Nach den letzten Statistiken haben 30% aller niedergelassenen Ärzte nach Abzug aller Kosten sowie der Kranken- und Rentenversicherung pro Monat weniger als 2000-2500 EUR übrig. Und das bei im Schnitt 60 und mehr Stunden Arbeitszeit. o Mehr als 70% aller Praxen haben ihre Einkünfte aus Kassenärztlicher Tätigkeit in Form einer Zession an die Banken für den Fall des Zahlungsrückstandes abgetreten. o Aber keine Frage, es gibt wie in jedem Beruf auch bei den Ärzten immer noch einige, die gut, manchmal auch sehr gut verdienen. Aber diese generieren ihr Einkommen jenseits der GKV und praktizieren eher selten auf dem flachen Land. Oder aber sie haben eine 80-100 Stundenwoche mit einem Notdienst nach dem anderen. o Normal aber ist heute die Ärztin, die am Freitag nach England fliegt. Dort erhält sie für einen Wochenenddienst im National Health Service ca. EUR 3000,-- und leistet damit die Tilgung ihres Praxiskredits! Ad. 4 Weniger Bürokratie als im Krankenhaus o Mittlerweile bestehen ca. 20-35% der Tätigkeit der niedergelassenen Ärzte Wir verbringen unsere Arbeitszeit mit den diversen Bürokratiemonstern  sich exponentiell vervielfachenden Anfragen von Krankenkassen Die Spitze: Das Formular zur Aushändigung des Formulars 61 und das Formular 60 und 61 mit ca. 50 Fragen darf nur noch beantworten, wer eine spezielle Fortbildung von 16 Stunden, also 2 Arbeitstagen – die selbstverständlich nicht bezahlt werden - nachweist !! Für die DMP-Programme, die im Wesentlichen den Krankenkassen beim sogenannten „Risikostrukturausgleich dienen, erhalten wir Anfragen über Aufnahme von 85-jährigen Patienten in ein DMP „Koronare Herzkrankheit“. Medizinischer Unsinn, aber es bindet Kräfte ! Lassen Sie mich zum letzten Punkt kommen: Ad 5 freie Entscheidungsmöglichkeit o Hier verweise ich nochmals auf das AVWG, das zum 1.4.2006 in Kraft treten o Wie bereits ausgeführt, werden wir Ärzte mit diesem Gesetz dazu gezwungen, nicht mehr gemäß dem Stand der medizinischen Forschung zu behandeln. o Belohnt werden sollen wir dafür mit einem Bonus ! o Wir Ärzte in Niedersachsen lehnen dies als zutiefst unethisch und nicht mit o Wir Ärzte wollen auch weiter die Anwälte unserer Patienten und nicht Vollstrecker gesetzlicher Rationierung sein !!! Meine sehr geehrten Damen und Herren Mein Appell geht an die Politiker unter Ihnen : Nur Sie sind in der Lage, die gesetzlichen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass der Arztberuf wieder attraktiv wird. Nur so stellen Sie, gemeinsam mit uns Ärzten, die Versorgung der kranken Menschen in Niedersachsen auch in den kommenden Jahrzehnten, sicher ! Hildesheim, 11. März 2006 Sperrfrist: 15. März 2006 15:00 Uhr Es gilt das gesprochene Wort.

Source: http://www.hartmannbund.de/uploads/Landesverb%C3%A4nde/Niedersachsen/2006-03-15_Anhoerung_Landtag.pdf

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CLINICAL STUDIES Clinical Utility of Monitoring Tacrolimus Blood Concentrations in Liver Transplant Patients Raman Venkataramanan, PhD, Leslie M. Shaw, PhD, Laszlo Sarkozi, PhD, Richard Mullins, PhD, John Pirsch, MD, Gordon MacFarlane, PhD, Dan Scheller, BS, Diana Ersfeld, BA, Mary Frick, MS, William E. Fitzsimmons, PharmD, Mohammed Virji, MD, Ashok Jain, MD, Kenneth L. Brayma

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Fortbildung Laktose in Pille & Co. Was tun bei Patientinnen Die Aufnahme von Laktose über Medikamente wird von Frauen mit einer Laktoseintoleranz bisweilen als potenzielles Problem die unter einer Laktoseintoleranz leiden, angesehen oder führt zumindest zu Verunsicherung. Jedoch stellt die Zufuhr von Laktose insbesondere mit gynäkologischen Arznei-Thema besitzen und darauf ach

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