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I h r F a c h b e r e i c h G e s u n d h e i t i n f o r m i e r t
z u m T h e m a K R Ä T Z E

Der Erreger
Die Krätzmilbe (Sarcoptes scabiei) wird knapp 0,4 mm groß und gehört zoologisch zu den
Spinnentieren. Die weiblichen Milben dringen in die Hornschicht der menschlichen Haut ein und
„bohren“ etwa 1 bis 5 mm lange Gänge. Aus den in den Gängen abgelegten Eiern schlüpfen nach
etwa 3 bis 5 Tagen Larven, die sich in etwa 3 Wochen zu geschlechtsreifen Milben entwickeln.
Die Übertragung (Infektion)
Krätzmilben werden überall, wo es zu engeren zwischenmenschlichen Kontakten kommt,
besonders leicht von Mensch zu Mensch übertragen - also zwischen Familienmitgliedern,
zwischen spielenden Kindern, aber auch von Patienten und Pflegebedürftigen auf medizinisches
Personal und umgekehrt.
Die Milben kriechen auf der Haut umher bis sie eine geeignete Stelle - warm und mit dünner
Hornschicht - gefunden haben. Solche bevorzugten Stellen sind vor allem die Innenseiten der
Finger, Beugeseiten der Handgelenke und El enbogen, Achseln, der Bereich um Brustwarzen und
Nabel sowie das Genitale.
Die Krankheitszeichen (Symptome)
6 Wochen nach dem Erstbefall entwickelt sich eine Al ergie gegen die Krätzmilben, die durch
ausgeprägten Juckreiz gekennzeichnet ist. Typischerweise tritt dieser Juckreiz (verstärkt) auf,
wenn die Patienten schlafen gehen (Bettwärme). In aller Regel wird Jucken mit Kratzen
beantwortet, sodass sich Kratzspuren, Ekzeme und Vereiterungen der Haut an den bevorzugten
Stellen (Finger, Puls, El enbeugen, Achseln, um Brustwarzen und Bauchnabel, Genitale) finden.
Da der Juckreiz allergisch bedingt ist, kann er auch nach erfolgreicher Behandlung noch
wochenlang in abgeschwächter Form weiterbestehen.
Der Nachweis der Krankheit (Diagnose)
Der erfahrene Arzt wird im Bereich der Kratzspuren und Ekzeme die Milbengänge entdecken, die
sich durch einen typischen, gewundenen Verlauf auszeichnen. Am Ende eines Milbenganges
findet sich in der Regel eine Verdickung, der „Milbenhügel“, in dem die Krätzmilbe sitzt. An
dieser Stelle kann die Hornschicht der Haut schmerzlos eröffnet und die Milbe mithilfe eines
Klebefilmstreifens herausgenommen werden.
Die Behandlung (Therapie)
Zur Behandlung stehen verschiedene, äußerlich anzuwendende Präparate zur Verfügung. Ziel
muss die Erfassung und zeitgleiche Behandlung nicht nur aller Befallenen bzw. Erkrankten,
sondern auch aller Kontaktpersonen einschließlich medizinisches Personal und Pflegepersonen
sein!
In der Regel wird an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen der gesamte Körper mit Ausnahme
des Kopfes ab Höhe Kinnlinie mit einem vom Arzt verordneten Präparat eingerieben, das die
Milben und ihre Eier abtötet (Packungsbeilage beachten). Für besonders empfindliche Patienten
wie Kinder, Schwangere und stil ende Mütter werden in der Regel keine Mittel verwendet, die den
Wirkstoff Hexachlorcyclohexan (Lindan) enthalten. Hier wird der Arzt auf Mittel mit dem Wirkstoff
Benzylbenzoat zurückgreifen, die bei sehr guter Wirksamkeit eine Aufnahme des Wirkstoffs in die
Blutbahn (Resorption) nicht erwarten lassen.
Sofern die äußerlich anzuwendenden Präparate - z. B. nach wiederholtem Milbenbefall mit
entsprechend häufiger Behandlung - nicht (mehr) den gewünschten Erfolg bringen, kann die
Einnahme des Medikaments Ivermectin (Stromectol®) sinnvoll sein. Eine einmalige Einnahme
reicht in der Regel aus. Das Mittel ist auf dem deutschen Markt nicht verfügbar, kann aber über
eine internationale Apotheke z. B. aus Frankreich bezogen werden. Für in Deutschland nicht
zugelassene Arzneimittel gibt es jedoch keine Herstellerhaftung.
Maßnahmen zur Verhütung der Übertragung (Prophylaxe)
Gleichzeitig mit der medikamentösen Behandlung sind hygienische Maßnahmen zur Verhütung
einer Weiterverbreitung der Krätzmilben anzuwenden:
Auch wenn sich in der Regel nur wenige Milben in die Wäsche „verirren“, sollten Sie die Unterwäsche und Bettwäsche zeitgleich mit der Behandlung mit mindestens 60 °C
waschen.

Wäsche, die nicht mit 60 °C gewaschen werden kann, sowie die übrige Kleidung
einschließlich Schuhe etwa 1 Woche lang nicht benutzen. In dieser Zeit sterben die
Krätzmilben zuverlässig ab, da sie ohne Nahrung nicht so lange überleben können.
Auch Handschuhe, Mützen, Schals und Tücher sind in dieses Verfahren einzubeziehen.
Kann bei wiederholtem Befall mit Krätzmilben die Infektionsquel e nicht eindeutig bestimmt werden, so sollten Bettdecken, Kissen und Matratzen, ggf. auch Polstermöbel 1 Woche
lang von der Benutzung ausgeschlossen werden. Da dieses Verfahren bei Bettdecken,
Kissen und Matratzen Schwierigkeiten bereitet, kann hier das Einschlagen in Plastikfolie
für 1 Woche
hilfreich sein. Die frische Bettwäsche ist in diesem Fal über die Folie zu
ziehen.
Da sich auch bei unauffälligem Hautbefund bis zu 6 Wochen nach Infektion eine Krätze entwickeln kann, müssen unbehandelte Kontaktpersonen 6 Wochen lang mindestens
wöchentlich einmal auf Krätze untersucht
werden! Zur Überwachung des Therapieer-
folgs ist das gleiche Verfahren auch für Behandelte sinnvoll.
Gesetzliche Regelungen (Meldepflicht)
Gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind Krankheitsausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen
dem Gesundheitsamt anzuzeigen. Das gehäufte Auftreten von Krankheiten in Krankenhäusern,
Alten- und Pflegeheimen und Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen, Kindergärten) ist gemäß IfSG
meldepflichtig.
Für die Wiederzulassung zur Gemeinschaftseinrichtung ist ein ärztliches Attest erforderlich.

Haben Sie noch weitere Fragen?
Dann wenden Sie sich an die Ansprechpartner/innen Ihres Gesundheitsamtes.
Wir beantworten Ihre Fragen gerne.
Medizinische Auskunft und Beratung erhalten sie unter folgenden Telefonnummern:
Hauptstelle Borken

 02861 / 82 - 1165  g.ettlinger@kreis-borken.de Nebenstelle Ahaus

 02561 / 912 - 134  a.winkler@kreis-borken.de
In Fragen der Infektionsverhütung beraten Sie auch die Hygienekontrolleure unter folgenden
Telefonnummern:
Hauptstelle Borken
Borken, Gescher, Heiden,

Nebenstelle Ahaus
Ahaus, Legden, Stadtlohn,

Nebenstelle Bocholt
Bocholt, Isselburg, Raesfeld,

Source: http://www.kreis-borken.de/fileadmin/internet/downloads/fe53/Publikationen/Merkblaetter/Infektionsschutz/Merkblatt_Kraetze.pdf

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